der frühere Chefdirigent des Sinfonieorchesters St. Gallen, John Neschling, wird der künstlerische Leiter des Teatro Municipal de São Paulo.
John Neschling wurde am 13.05.1947 in Rio de Janeiro geboren. Er ist ein entfernter Verwandter, einer bekannten vor dem Zweiten Weltkrieg nach Brasilien ausgewanderten Wiener Künstlerfamilie. John Neschling ist der Gross-Neffe der Komponisten Arnold Schönberg und Arthur Bodanzky.
In Wien studierte er bei Hans Swarowsky, Bruno Maderna und später in den USA bei Leonard Bernstein. John Neschling hat Preise beim internationalen Dirigenten-Wettbewerb in Florenz (1969), beim London Symphony Orchestra Dirigenten-Wettbewerb (1972) und beim Guido Cantelli Wettbewerb an La Scala (1976) gewonnen.
In Brasilien arbeitete Neschling auch als Komponist. Für seine Musik zu dem Film “Kuss der Spinnenfrau“ erhielt er eine Oscar Nominierung, seine Musik für den Film “Pixote“ hat einen Preis beim Gramado Film Festival gewonnen.
John Neschling wurde am 13.05.1947 in Rio de Janeiro geboren. Er ist ein entfernter Verwandter, einer bekannten vor dem Zweiten Weltkrieg nach Brasilien ausgewanderten Wiener Künstlerfamilie. John Neschling ist der Gross-Neffe der Komponisten Arnold Schönberg und Arthur Bodanzky.
In Wien studierte er bei Hans Swarowsky, Bruno Maderna und später in den USA bei Leonard Bernstein. John Neschling hat Preise beim internationalen Dirigenten-Wettbewerb in Florenz (1969), beim London Symphony Orchestra Dirigenten-Wettbewerb (1972) und beim Guido Cantelli Wettbewerb an La Scala (1976) gewonnen.
In Brasilien arbeitete Neschling auch als Komponist. Für seine Musik zu dem Film “Kuss der Spinnenfrau“ erhielt er eine Oscar Nominierung, seine Musik für den Film “Pixote“ hat einen Preis beim Gramado Film Festival gewonnen.
Von 1997 bis zum Jahr 2008 war John Neschling der Chef-Dirigent des Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, und innerhalb weniger Jahre gewann er eine Wette, dieses Orchester zum besten Ensemble von Süd-Amerika zu machen und ihm internationales Gehör zu verschaffen.
Im Juli 1999 dirigierte John Neschling Mahlers “Auferstehung“-Sinfonie und eröffnete damit die Sala São Paulo als neue künstlerische Heimat des Orquestra de São Paulo. Neschling hatte den Bau von die Sala São Paulo zur Bedingung für seine Rückkehr nach São Paulo gemacht.
Von 1982 bis 1988 war er Chef der Portugiesischen Nationaloper Lissabon, in den 90er Jahren hatte er Chefpositionen am Grand Théâtre de Bordeaux und am Teatro Massimo in Palermo.
Opern- und Konzertdirigate führten ihn quer durch Europa u.a. an die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, nach Stuttagart, Bologna, Genua, Ljubljana und nach Übersee. In Europa hat John Neschling die Wiener Symphoniker, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Accademia di Santa Cecillia in Rom und das Orchestra Nazionale della RAI dirigiert. Er hat “Die Zauberflöte“ in Zürich und Stuttgart, “Il Trovatore“ an der Deutschen Oper Berlin, “Macbeth“ in der Arena di Verona, “Wozzeck“ von Gurlitt am Teatro Regio di Torino, “Don Pasquale“ und “Adelia“ am Teatro Carlo Felice in Genua und “Il Guarany“ an der Oper Bonn dirigiert. Ab 1990 war Neschling der Chefdirigent des Sinfonieorchesters St. Gallen und musikalischer Oberleiter am Stadttheater St. Gallen. 1996 trat er als Chefdirigent des St. Galler Sinfonieorchesters zurück. 1997 auch als Operndirektor. Im November 1997 leitete er an der Washington Opera Carlo Gomes' Oper “Il Guaranty“ - die Eröffnungspremiere zur Direktionsära von Placido Domingo, es war dies John Neschlings US-amerikanisches Debüt.
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