in unserem Blog-Eintrag vom 24.12.2012 informierten wir Sie über die Veröffentlichung von “Reporter ohne Grenzen“ und die Tatsache, dass Brasilien zu den gefährlichsten Ländern für Journalisten gehört.
Das neue Jahr hat soeben erst begonnen und es gibt bereits den ersten ermordeten Journalisten in Brasilien zu beklagen. Hinterhältig ermordert wurde der 41-jährige Renato Machado Gonçalves.
Gonçalves war Gründer und Teilhaber von Rádio Barra FM, einer Radiostation in der Stadt São João da Barra im Bundesstaat von Rio de Janeiro. Der Sender Rádio Barra FM liegt im selben Gebäude, in der sich auch die Wohnung des Journalisten befand.
Nach Zeugenaussagen verließ Gonçalves seine Wohnung am 08. Januar, kurz nachdem er einen Telefonanruf entgegen genommen hatte. Vor dem Haus fuhren plötzlich zwei Motorräder an ihm vorbei. Einer der Männer rief laut seinen Namen, und als Gonçalves darauf reagierte wurde auch zugleich das Feuer auf ihn eröffnet. Er wurde insgesamt von vier Kugeln getroffen. Die Täter konnten unerkannt fliehen.
Obwohl sofort medizinische Hilfe erfolgte verstarb Renato Machado Gonçalves auf dem Weg in das Ferreira Machado Krankenhaus in Campos.
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